MOBILER GEHSTOCK
Mühseliges Anheben entfällt.
Erfindung: Fritz Gall, Foto: Aleksandra Pawloff

Wandern über und unter der Erde

Bevor Sie in die geheimnisvollen Kellerröhren Herrnbaumgartens abtauchen, noch kurz Grundsätzliches. Die Keller wurden früher zur Fassweinlagerung genutzt, heute werden sie zu besonderen Anlässen wie dem ERDBALL im Labyrinthkeller und dem Heakratzer-Kellergassenfesten wieder zum Leben erweckt.

Für alle, die so zwischendurch im Jahr einen Blick in die Winzer-Vergangenheit und dunkle Kellergwölbe werfen möchten, empfiehlt sich eine versierte Kellergassenführung vor Ort, bei der Sie beispielsweise die wildromantische Schindergasse mit ihren meterhoch aufragenden Lösswänden und weiß getünchten Kellervorkappeln erkunden können (ab 10 Personen; Christa Sporr 0664-2443329, Aloisia Bohrn 0664-4803600, Irene Tagwerker 0664-1440856, Erich Randl 0664–5972278).

Oder Sie verkosten Friedl Umschaids Spitzenweine im LABYRINTHKELLER. Angeblich wurden in diesem buchtenreichen Röhrenwunder die Knochen des K+K Doppeladlers gefunden – nach der wievielten Weinprobe ist nicht überliefert (ab 20 Personen; www.umschaid.at, umschaid@gmx.at, 0664 – 9956014).

 


„Die Lange Nacht der Kellergassen“

Neben den klassischen Kellergassenführungen gibt es alljährlich dieses ganz besondere Nighlight. Am Freitag nach Christi Himmelfahrt, legen die Kellergassenführer alljährlich eine Spätschicht ein und begeben sich mit Laternen und Gästen auf eine Entdeckungsreise in die „Dörfer ohne Rauchfang“.