Reste aus der letzten Eiszeit – Vollständig erhaltene Sensationsfunde aus dem Coupmelbazoikum. Wissenschaftlich registriert. Bitte nichts dazulegen!
Erfindung: Ludwig Zauner, Foto: Julia Maetzl
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1. Österreichische Nonsens-Erfindermesse

Transzebra Portable – Sicherheit zum Ausrollen. Und sollte doch etwas schief gehen: Das Recht war auf Ihrer Seite.
Erfindung: Stefan Slupetzky, Foto: Gerhard Schnabl

DER VIERTELSTÜNDIGE ERFOLG ÜBERRASCHT ALLE
1984

Wir breiten formgewordenen Gedanken in Garten, Kuhstall und Stadl im Hof von Friedl Umschaid aus, hängen ein paar Plakate auf, verständigen die Lokalzeitungen und warten auf unsere 37 Gäste. Dass daraus ein Ansturm von 5000 Leuten wird, hat niemand ahnen können. Das Fernsehen ist da, die Zeitungen – und wir werden beinahe sowas wie berühmt.

Seit diesem Zeitpunkt sind wir auf dem besten Weg in eine ungewisse Zukunft, der 1991 fast zwangsläufig zur Gründung des Vereins zur Verwertung von Gedankenüberschüssen, 1994 zur Eröffnung des Nonseums und 2001 zur Proklamation Herrnbaumgartens zum verruckten Dorf führt.

 


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Letzte Österreichische Erfindermesse

Variable Dioptrien -Maschine -Ermöglicht Weitsichtigen selbst über Armeslänge hinaus, Kleingedrucktes als solches zu erkennen.
Erfindung: Gottfried Umschaid, Foto: Gerhard Schnabl

WER JETZT NICHT DABEI IST, IST NIE MEHR DABEI.
1985

Wir sind bereits zu einer Art Institution für Innovation, Abteilung Nonsens, geworden. Neue Ideen erheben sich wie bunte Drachen, Unsinniges verdichtet sich zur Angreifbarkeit. Damit das aber nicht eskaliert, haben wir beschlossen, die zweite Messe zur endgültigen zu machen. Ein Erfinderkongress wird abgehalten. Es ist eine Sitzung ohne Anträge und Beschlüsse und nachher haben alle das Gefühl, wirklich etwas geleistet zu haben.

 


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Sammlung historischer Knopflöcher

Knopfloch Napoleons – Eines der Prunkstücke der Sammlung ist das dritte Knopfloch (von oben) des Waffenrocks Napoleons. Die deutliche Deformation ist die Folge seiner Gewohnheit, die rechte Hand ständig unter die Rockleiste zu stecken.
Archäologe: Kurt Slupetzky, Foto: Mischa Nawrata

IN JEDEM KNOPFLOCH STECKT EIN GANZES SCHICKSAL (W. SHAKESPEARE)
1986

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den gesammelten Exemplaren um die reinen Löcher handelt, die möglichst im Originalzustand sichergestellt und sorgfältig aufbereitet wurden, sodass insbesondere an den Rändern keinerlei Verunreinigungen durch Saumreste vorhanden sind. Für die meisten Objekte liegen Echtheitsgutachten international anerkannter Experten vor, insbesondere solche von Prof. Masuhito Kobayama† von der Universität Kotogawa, Japan.

 


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24-Stunden-Weinbergschnecken-Rennen

Startvorbereitungen für das Schneckenrennen – Der alles fordernde Marathon, so erschöpfend, dass manche Schnecken für die 24 Stunden glatt 25 benötigten.
Foto: Bernhard Madl

DAS SUPERLATIVE SCHLEIMEN
1987

Dieses sensationelle Rennen – haarscharf am Rande der Legalität und mittlerweile zigmal erfolgreich durchgeführt – ist die härteste Herausforderung, die ein Schneckenleben zu bieten hat. Auf einer bedingungslos schnurgeraden Strecke kommt es zu einem gnadenlosen Kopf-an-Kopf-Kriechen um Stunden und Zehntelstunden. Nacktschnecken dürfen aus Jugendschutzgründen nicht mitmachen!

 


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Festival der Gerüche

„Horch, ich rieche was!“ „Au, jetzt hab ich’s auch gesehen!“ (Schmecks)
Idee: Gottfried Umschaid, Foto: ©2006 JupiterImages Corporation

WENN NASEN GROSSE AUGEN MACHEN
1989

Man röchelt herbei zum legendären Festival und schnüffelt sich – durch eine Nase zu betreten – durch die Welt der ausgefallenen, fremdartigen und vertrauten Düfte. Der Welt teuerster Geruch (Tuberose) im Ein-Mann-Duftzelt ist mit dabei – es darf aber auch hin und wieder gerümpft werden.